Ihr werdet euch fragen:"Wer ist dieser Liuthar?" Die Antwort ist gar nicht so einfach, weil Liuthar irgendwie eine multiple Persönlichkeit ist. 1. Darstellung ca. 2011 A. D. 2011, im Frühjahr bin ich irgendwie ... und so nolens volens auf einen Markt mitgeschleppt worden. Na, und wie das so ist ... altes Interessse für Geschichte, plus Mittelaltermarkt waren wirksam. Ein paar Märkte später war ich schon angefixt. Die übliche GroMi und LC Phase habe ich dabei einfach übersprungen, und bemühe mich um, wenn schon nicht authentische so doch halbwegs palusible Darstellungen. Mein Ehewib Marlene von Ustra ist ja schon ein paar Tage im Forum, und ich war einfach nur Gastleser, aber es juckt doch zu sehr in den Fingern, ab und zu auch etwas mitzureden. 2. Darstellung ca. 1240 Liuthar ist ein freier Bauer (Pächter) aus Truchtelfingen, dort ausgewandert, da der Hof durch Erbteilungen und Kosten der Kriegsdienstleistung überschuldet war. Die Wahl die Liuthar blieb, war abzuhauen, in Leibeigenschaft zu fallen, oder die Schulden abzusitzen. Ca. 1230 siedelte sich Liuthar in Zimmern Superior auf Pachtland der Benediktinerabtei Fulda als Geflügelzüchter und Zimmermann an. Nach zwei Jahren recht gutem Verdienst als Zimmermann beim Neubau der Wallfahrtskirche in Dietenburg (geweiht 1232 ) haben sich die Verdienstmöglichkeiten leider verschlechtert. Es reicht jedoch noch für ein ordentliches Auskommen. (Lasst es die Pfaffen nicht wissen, aber der Schmuggel vom Bistum Fulda ins Bistum Mainz bringt auch ein Bisschen Geld). 3. Darstellung ca. 590-620 (in Planung) Liuthar stammt aus einer Familie von Bauern in Truhtolfinga, die dort neben der Landwirtschaft auch mit Eisenverhüttung ihr Auskommen verdiente. Die Franken übten auf die Alamannischen Herzogtume immer mehr Druck aus und mit Ihnen kam immer stärker der Christusglaube. Damit wurde das Leben in Truhtolfinga zunehmend schwieriger und die Alaholfinger suchten gerade neue Siedler als Lehnsbauern für Filsininga. Also ... ab in den Süden, auch wenn's nur ein paar 10 Meilen sind. In Filsininga im Einflußbereich der Langobarden und Goten wird, auch wenn diese Christen sind, der alte Glaube noch geduldet. Solange wir zur Messe gehen dürfen wir hier sogar noch öffentlich für Wotan opfern. Bis Bald Liuthar